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17.03.2004 01:46 FF Neu Wumstorf
FF Rübke
Voll
Voll
FEUER
Feuer brennt Haus
Lemkuhlenweg
Vollalarm für die Gemeinde
Neu Wulmstorf

08

17.03.2004 01:41 FF Elstorf
FF Rade
FF Neu Wumstorf TLF
Voll
Voll
Einzel
FEUER

Feuer brennt Küche
Lemkuhlenweg

Am Mittwoch den 17.03.2004 bekamen wir einen Einsatz Feuer brennt Küche im Lemkuhlenweg.
An der Einsatzstelle angekommen schlugen bereits die Flammen aus dem Fenster und dichter Qualm
kam zwischen den Dachpfannen heraus. Wir ließen Vollalarm für die gesamte Gemeinde Neu Wulmstorf
auslösen. Es brannte in dem von fünf Familien bewohnten Haus eine Küche im 1 OG. Die Flammen
hatten sich schon in den gesamten Dachstuhl vorgearbeitet und ihn in Brand gesetzt.
Eingesetzte Mittel:
FF Elstorf: LF16/12, LF 8, DEKON P, ErKW, ELW und RTW
FF Rade: TLF 16/25, RW 2, StmFz und MTW
FF Neu Wulmstorf ELW, TLF 16/25, LF 16/12, DL 23/12, GWG und TSF
FF Rübke LF 8/6
LK Harburg AB Schlauch Atemschutz
1 Wenderohr, 2 B-Rohre, 5 C-Rohre, 1 D-Rohr, 1 x DL, 3 x Steckleiter (vierteilig),
1 x Steckleiter (einteilig), 1 x Schiebeleiter, 30 PA, und 4 Einreißhacken.

Die DL wird in Stellung gebracht

Foto © KPW STV Köhlbrand
Brandbekämpfung über DL
und ein Trupp über Schiebeleiter (Dachziegel beseitigen)


Foto © KPW STV Köhlbrand
Kein Putz mehr an den Wänden

Foto © FF Elstorf

Foto © FF Elstorf
Mit der Wärmebildkamera auf der Suche nach versteckten Brandnestern

Foto © FF Elstorf
Dachstuhlbrand in Elstorf

Pressemitteilung 69/2004 des KFV Harburg - stv. KPW Matthias Köhlbrandt- vom 17.03.2004

Elstorf Ein Großfeuer hat in der Nacht zu Mittwoch in der Straße „Lehmkuhlenweg“ in Elstorf den Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses nahezu vollständig zerstört. Der Rest des Gebäudes wurde zudem durch Rauch und Löschwasser erheblich beschädigt. Alle zehn Bewohner des Hauses blieben unverletzt, sie kamen vorläufig in einem Hotel unter, einer der Bewohner musste ambulant durch die Besatzung eines Rettungswagens versorgt werden.. Vier Feuerwehren mit mehr als 100 Einsatzkräften waren stundenlang im Einsatz, um den Brand restlos abzulöschen. Die Brandursache ist noch ungeklärt, Polizeibeamte haben die Einsatzstelle beschlagnahmt und nehmen nun weitere Ermittlungen vor. Es entstand ein Sachschaden in sechsstelliger Höhe. Ein Feuerwehrmann erlitt bei den Löscharbeiten durch einen Sturz Verletzungen und musste durch einen Rettungswagen zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. Bemerkt wurde das Feuer gegen 01.40 Uhr von einem der Bewohner des Hauses. Schnell entdeckte er, dass das Feuer bereits weit fortgeschritten war und flüchtete aus dem Haus. Durch seinen Alarm wurden auch alle anderen Bewohner des gut 30 x 10 Meter großen Hauses rechtzeitig geweckt und flüchteten ins Freie. Das Feuer breitete sich rasant aus und sprang von der Wohnung, wo der Brandausbruch war, schnell auf den gesamten Dachstuhl über. Parallel zu der Flucht der Bewohner war die Rettungsleitstelle des Landkreises Harburg in Winsen von dem Feuer in Kenntnis gesetzt worden, so dass um 01.41 Uhr die Alarmierung der Feuerwehren aus Elstorf und Rade sowie eines weiteren Tanklöschfahrzeuges der Feuerwehr Neu Wulmstorf erfolgte. Bei Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr Elstorf stand eine Wohnung bereits im Vollbrand, meterhohe Flammen schlugen aus dem Fenster und das Feuer wütete im gesamten Dachstuhl. Umgehend wurde eine Nachalarmierung der gesamten Feuerwehr Neu Wulmstorf sowie der Feuerwehr Rübke veranlasst. Binnen weniger Minuten waren mehr als 100 Feuerwehrleute unter der Gesamteinsatzleitung von Gemeindebrandmeister Uwe Schievink, dessen Vertreter Michael Bulst und Elstorfs Ortsbrandmeister Hans-Peter Kanebley vor Ort und nahmen eine umfassende Brandbekämpfung auf. Im Innenangriff versuchten mehrere Trupps, noch Gegenstände zu retten, doch im ersten Obergeschoss war aufgrund der Brandintensität keine Möglichkeit mehr dazu. Mit zwei C-Strahlrohren im Innenangriff wurde der Brand von innen weitgehend unter Kontrolle gebracht Von außen setzten die Feuerwehrleute weitere drei C-Strahlrohre sowie ein B-Strahlrohr ein. Zusätzlich wurde über die Drehleiter aus Neu Wulmstorf ein Wenderohr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Probleme bereitete die erhebliche Rauchentwicklung. 30 Feuerwehrleute, die im direkten Löscheinsatz tätig waren, mussten sich mit umluftunabhängigen Atemschutzgeräten vor den dichten Rauchschwaden schützen. Trotz aller Schwierigkeiten gelang es der Feuerwehr bereits nach gut 30 Minuten, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Weitaus mehr Probleme bereiteten die Nachlöscharbeiten. Große Teile des hartgedeckten Daches mussten von Hand entfernt werden, immer wieder flackerten einzelne Brandnester auf, die abzulöschen waren. Eine wertvolle Hilfe bei der Suche nach versteckten Brandnestern bot dabei die kürzlich angeschaffte Wärmebildkamera der Feuerwehr Neu Wulmstorf, mit deren Hilfe auch kleine Brandnester aufgespürt wurden. Erst nach gut zweieinhalb Stunden waren die Brandnester so weit abgelöscht, dass erste Feuerwehren aus dem Einsatz entlassen werden konnten. Für die letzte Feuerwehr endete der Einsatz erst am Mittwoch morgen.
Alle Bewohner des durch Feuer, Rauch und Löschwasser unbewohnbaren Hauses kamen vorläufig in einem Hotel unter, bis endgültig geklärt ist, wie weit das Gebäude noch bewohnbar ist.


Pressemitteilung
Feuerwehr Neu Wulmstorf

Großfeuer in Elstorf

Ein Großfeuer hat in der Nacht zu Mittwoch in Elstorf den Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses nahezu vollständig zerstört. Der Rest des Hauses wurde zudem durch Rauch und Löschwasser erheblich beschädigt.Um 1.40 Uhr wurden die Feuerwehren Elstorf und Rade zu einem Küchenbrand alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass das Feuer bereits weit fortgeschritten war, und sich auf den gesamten Dachstuhl ausgebreitet hatte. Sofort wurden die Feuerwehren Neu Wulmstorf und Rübke nachalarmiert. Innerhalb kürzester Zeit schlugen die Flammen meterhoch aus den Fenstern und dem Dachstuhl. Binnen weniger Minuten nahmen mehr als 100 Feuerwehrleute die umfassende Brandbekämpfung auf. So waren insgesamt 16 Trupps unter Atemschutz mit der Bekämpfung der Flammen beschäftigt. Trotz aller Probleme gelang es den Feuerwehren nach ca.45 Minuten, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Eine große Hilfe bei den Nachlöscharbeiten war die neu angeschaffte Wärmebildkammära der Feuerwehren der Gemeinde Neu Wulmstorf, mit der kleinere Brandnester schnell aufgespürt wurden. Der Einsatz war für die Einsatzkräfte der
Feuerwehren um 04.30 Uhr beendet.

Bernd Schönel
GPW Feuerwehr Neu Wulmstorf
schoenel@t-online.de

0174-2544001


Foto © GPW Schönel

Foto © GPW Schönel

 

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